Das Zuckerrohrmuseum öffnet dem Publikum seine Türen

Das Zuckerrohrmuseum öffnet dem Publikum seine Türen
Die Fabrik von Calheta, 1901 an der westlichen Landspitze von Madeira eröffnet, hat seinen Nachlass mit der Eröffnung eines Museumsbereichs vergrößert, in dem eine der ersten und wichtigsten produktiven Tätigkeiten der Region vorgestellt wird: der Zuckerrohranbau.
Das Museum stellt die Geschichte der Fabrik über die Ausstellung einiger Stücke aus dem 19. und 20 Jahrhundert nach, die man in der Fabrik als industrielle archäologische Funde entdeckte. Es werden noch ein zweisprachiger Film gezeigt und Zeichnungen, die das Herstellungsverfahren des Zuckerrohrs darstellen, ausgestellt.
Die antreibende Kraft für den Zuckerrohranbau und der erste Hersteller von Zuckerrohr war Infante D. Henrique (Heinrich, der Seefahrer). Die Durchführung des Zuckerrohranbaus in der Region stärkte nicht nur die Wirtschaft Madeiras, sondern finanzierte auch die Expansion und die portugiesische Krone. 
Aufgrund des Wettbewerbs mit dem Zucker aus Spanien (Kanarische Insel), Brasilien und Afrika (São Tomé und Angola) ging die Zuckerindustrie Madeiras stark zurück. Heutzutage wird Zuckerrohr für die Herstellung von Schnaps und Honig, zwei sinnbildliche und unerlässliche Produkte für die Herstellung von zwei der köstlichsten Spezialitäten der Region, der „Bolo de mel“ (Honigkuchen) und der „Poncha“, verwendet.
Zurzeit bestehen noch 4 Zuckerrohrfabriken in Madeira: die „Fábrica de Mel de Cana“ von Ribeiro Seco (Funchal), die „Sociedade de Engenhos“ von Calheta (Calheta), die „Companhia dos Engenhos do Norte“ (Porto da Cruz) und die „Engenho Novo“ (Industriepark von Calheta).
Lernen Sie die Museen von Madeira, die die vielseitige und reiche Geschichte und die Tradition darstellen, besser auf der offiziellen Website des Tourismusverbandes von Madeira kennen: Museen
 
 
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